Hallo, mein Name ist Ute Hoß und ich bin auch selbständige Fußpflegerin. Für einen Termin der mobilen Fußpflege Köln Bonn rufen Sie mich an unter Tel. 02236-872445 Impressum Kontakt-Aufnehmen Katalog downloaden Bestellhinweis Einkaufspreisliste downloaden Interessante Video Informationen ansehen
Hühneraugen werden im Volksmund auch als Leichdorn, Likdorn oder Jammerknötchen bezeichnet.
Clavi (Hühneraugen) entstehen am häufigsten durch chronischen Druck auf knochennahe Haut,
wodurch es zu einer kreisrund umschriebenen, meist schmerzhaften Hornschichtverdickung kommt.
Im Zentrum des Clavus findet sich häufig ein in die Tiefe reichender Dorn.
Als mögliche Ursachen für Hühneraugen kommen neben einer entsprechenden Prädisposition folgende Faktoren in Frage:
a) Physikalische Kräfte (Druck und Reibung): Übermäßiger Druck bewirkt Reibung und Reibung
erzeugt Reibungshitze. Man unterscheidet statische Reibung und dynamische Reibung (Gleitreibung mit
geringer Krafteinwirkung). Druck und Reibung müssen intermittierend auf die Haut einwirken, damit diese
physiologisch mit Verdickung der Hornhautschicht darauf antworten kann.
b) Trockenheit: Feuchtigkeit leitet Reibungshitze vorzüglich ab, darum befinden sich an den der Reibung
vermehrt ausgesetzten Körperstellen wie Handteller und Fußsohlen sechsmal mehr Schweißdrüsen als in der
übrigen Haut. Mangelnde Schweißsekretion führt zu Trockenheit. Bei trockener Haut erfolgt eine schnellere Hornbildung.
c) Chemische Reize (Schädigung durch Säuren und Laugen): Die Konzentration der Säure entscheidet darüber,
ob die Keratose (Aufweichung der Hornschicht) oder die Hypertrophie der Papillen mit reaktiver, überschließender
Verhornung erfolgt. Laugen koagulieren die Hauteiweiße schon bei relativ niedriger Konzentration. Daher sollten
sie in der podologischen Praxis nur unter größter Vorsicht eingesetzt werden.
d) Aktinische Reize: Die Clavusbildung als Reaktion der Haut tritt als Folge einer Strahlentherapie bei
verschiedenen rheumatischen und versteifenden Krankheitsbildern des Bewegungsapparates auf. Therapieresistente
und äußerst schmerzhafte Beschwerden z. B. an der Achillessehne oder an der Plantaraponeurose können eine solche
Behandlung trotz der hautschädigenden Wirkung rechtfertigen.
e) Genetische Ursachen: Diese können indirekt auf verschiedene Weise die Clavusbildung begünstigen.
Hierzu gehören Stoffwechselveränderungen (z.B. Hyperurikämie) oder die erbliche Hyperkeratose, die sich in
multiplen palmaren und plantaren Clavi manifestiert.
f) Orthopädische Ursachen: Unter dem Clavus liegt oft eine knöcherne Exostose oder ein prominentes Gelenk.
Bei Gelenkversteifungen, Zehendeformitäten oder Hallux valgus können Hühneraugen als Begleiterscheinung auch
in flächigen Verhornungen eingebettet vorkommen. Verletzungen sowie kollagenreiche, derbe und wulstige
Narben tragen ebenfalls zur Clavusbildung bei.

Arbeit im Nagelfalz
Die Arbeit im Nagelfalz, die sich dem Nägelkürzen anschließt, stellt eine der schwierigsten und zugleich anspruchsvollsten
Tätigkeit des Fußbehandlers dar. Dank Mediklinge, Hohlmeißel, unterschiedlicher spatelförmiger Nagelinstrumente sowie
einer flachen Hautzange können vorhandene Hyperkeratosen oder Clavi im Nagelfalz mit Geschick und Erfahrung entfernt
werden. Insbesondere die Mediklinge erfreut sich aufgrund ihrer Schärfe und der großen Vielfalt auswechselbarer und
sterilisierbarer Klingen immer größerer Beliebtheit. Der ungeübte Behandler sollte jedoch besondere Vorsicht walten lassen!
Die zwei häufigsten Hühneraugen sind das harte und das weiche Hühnerauge.
Das harte Hühnerauge (Clavus durus) weist einen runden, ovalen oder c- förmigen Keratinkern auf. Am häufigsten
findet man den Clavus durus im Bereich der zu stark belasteten Grundgelenke aller Zehen, auf den Zehenrücken, an der
Zehenkuppe, im Nagelfalz und unter der Nagelplatte. Das Erscheinungsbild ist ein leicht durchsichtiger Kern, der glasige
Strukturen aufweist und beim Abtragen mit dem Skalpell eine weißliche Farbe annehmen kann. Komplett entfernt
erscheint unter dem Kern ein rötliches weiches Häutchen.
Das weiche Hühnerauge (Clavus mollis) tritt grundsätzlich im feuchten Zwischenzehenbereich an den einander
zugewandten Flächen auf. Meist nur an einer Zehe, seltener auf beiden Seiten vorkommend. Die Entfernung seiner
feinstrukturierten Verhornungsschichten ist häufig möglich, jedoch stößt der Podologe im weißlichen Randgebiet
dabei auch an seine Grenzen: Die Zwischenzehenregion ist nämlich sehr schmerzempfindlich und im mazerierten
Gewebe können leicht punktuelle Blutungen aus Kapillaren auftreten.
Als selbständige Beraterin für die Firma Forever Living Products und
Fußpflegerin stehe ich Ihnen für Fragen gerne
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Mit freundlichem Gruß
Ute Hoß
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