Hallo, mein Name ist Ute Hoß und ich bin auch selbständige Fußpflegerin. Für einen Termin der mobilen Fußpflege Köln Bonn rufen Sie mich an unter Tel. 02236-872445 oder Mobil: 0152-087 400 43 Impressum Kontakt-Aufnehmen Katalog downloaden Bestellhinweis Einkaufspreisliste downloaden Interessante Video Informationen ansehen
Desinfektionsmittel
Die Desinfektion ist eine essenzielle Maßnahme in allen medizinischen Berufen und Pflegesituationen.
In der podologischen Ausbildung wird großen Wert auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften im Umgang
mit Desinfektionsmitteln gelegt. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass alle Desinfektionsmittel, die in der Praxis
zum Einsatz kommen, auch eine Prüfung der DGHM (Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie)
durchlaufen. Geprüfte Präparate sind durch ein entsprechendes Siegel gekennzeichnet.
Hygiene und Sterilisation
Dies ist immer ein heikles Thema und für die Fußpflege außerordentlich wichtig. Bakterien können sich in
unhygienischer Atmosphäre vermehren und Infektionen verursachen. Sauberkeit muss stets beachtet und
es muss sich daran gehalten werden. Und dies gilt nicht nur in einer Fußpflegepraxis sondern auch in der mobilen Fußpflege.
Micro Organismen sind einzellige Organismen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Sie können sich
unter Umständen rapide vermehren. Sie lassen sich in drei Kategorien einordnen:
Viren, Pilze und Bakterien
Wegen dieser Organismen und ihrer Eigenschaft, Krankheiten hervorzurufen, müssen Desinfektions- und
Sterilisationspraktiken am Arbeitsplatz ausgeführt werden um die Verbreitung von Infektionen zu vermeiden.
Viren sind außerhalb eines Körpers nicht aktiv. Jedoch kann der Herpes Simplex Virus durch Kontakt verbreitet
werden und der Erkältungsvirus ganz einfach durch jemanden, der niest.
Pilze sind noch keine Bakterien. Unter den richtigen Umständen können sie sich jedoch in ein einziges Bakterium
umwandeln. Pilzinfektionen werden oft verringert, wenn Bakterien anwesend sind. Wenn diese jedoch durch ein
Antibiotikum unterdrückt werden, kann sich die Pilzaktivität vergrößern. Der Pilz „Candida Albicans“
verursacht Onychomykose, meist mit einer Paronychie (häufigste Entzündung, umschriebene schmerzhafte Rötung
und Schwellung des Nagelwalls, evtl. mit Fluktuation und Eiter- bzw. Sekretentleerung auf Druck).
Bakterien können sich auf der Außenseite der Instrumente vermehren. Einige davon extrem schnell, sogar
nachdem sie eingefroren sind. Manche brauchen für das Wachstum Kohlenmonoxyd, andere brauchen Sauerstoff.
Aber alle brauchen jedoch einen Säuregehalt zwischen 5 und 9. Leider ist die beste Temperatur zum
Wachstum 37 Grad Celsius, was auch die normale Körpertemperatur ist. Sie können auch in Umgebungen
unter dem Gefrierpunkt bis zu 90 Grad Celsius gedeihen.
Durch die Desinfektion werden Krankheitserreger inaktiviert, so dass sie keine Infektionen mehr hervorrufen können.
Von 100.000 Keimen überlebt maximal einer. Die Hygiene- Verordnung der Bundesländer schreibt unterschiedliche
Desinfektionsmittel und –verfahren vor. Meist jedoch die aus den Listen der DGHM und des Robert-Koch-Institutes,
sowie Mittel die zusätzlich auf die Wirksamkeit gegen Vieren geprüft sind.
Vor der Fußpflege werden die Füße unserer Kunden, sowie unsere eigenen Hände desinfiziert, um so eine Keimstreuung zu verhindern.
Nach der Fußpflege kommen alle benutzten Instrumente und Fräser in das Desinfektionsbad. Darin werden die
Krankheitserreger so stark geschädigt, dass sie für einen kurzen Zeitraum keinen Schaden anrichten können.
Es reduziert die Anzahl der Bakterien auf ein sicheres Maß, aber es tötet normalerweise keine Sporen ab.
Durch den Vorgang der Sterilisation werden alle Mikroorganismen abgetötet. Dieser Vorgang ist unbedingt erforderlich,
nach der Arbeit, wenn das Arbeitsgerät in Berührung mit Onychomykose oder Körpersekreten gekommen ist. Dieser
Vorgang tötet alle Lebensformen von Sporen, Pilzen und Viren ab. Wenn die Instrumente sterilisiert sind, können sie
in einem Schrank, einem Behälter mit Deckel oder in einem UV-Schrank aufbewahrt werden.
Der Ausdruck „Sterilisieren“ bedeutet das Abtöten von Micro Organismen, Sporen, Bakterien und Viren.
Es kann durch Hitze erreicht werden, trocken mit Dampf oder durch Bestrahlung.
Der Arbeitsplatz sowie der mobile Koffer sollten immer gründlich sauber und trocken sein. Bakterien sind die
Hauptquelle von Infektionen und vermehren sich schneller in einer feuchten Atmosphäre. Heißes Seifenwasser
ist die ideale Art der Reinigung. Dieses sollte täglich geschehen. Außerdem sollte nach jedem Kunden der Koffer
oder Arbeitsplatz desinfiziert werden.
Instrumente werden bei mir niemals an einem Kunden verwendet, ohne sie vorher zu desinfizieren oder ggf. zu sterilisieren.
Anmerkung zu den Hygienevorschriften
Das Bundesgesundheitsamt (BGA) überwacht die Hygiene. Die Hygieneverordnungen gelten auch für den Bereich der Fußpflege.
Ein Hygieneplan stellt eine Art Standardarbeitsanweisung dar. Sie garantiert, dass sämtliche Hygienemaßnahmen
mit auf Wirksamkeit geprüften Mitteln und Verfahren durchgeführt werden. Ein entsprechend vorbereiteter Plan ist
daher ein sicherer Qualitätsnachweis, der durch die Ergebnisdokumentation bei maschinellen Hygienemaßnahmen ergänzt wird.
Für die Fußpflege reichen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen in der Regel aus. Tritt bei einer Fußpflege
jedoch eine Blutung auf, ist die Durchführung einer Sterilisation der entsprechenden Instrumente und Fräser unbedingt erforderlich.
Hat der Fußpfleger/in selber Hautverletzungen an den Händen, sollte er/sie vorsichtshalber desinfizierende Maßnahmen
ergreifen. Das Tragen von Einmalhandschuhen stellt einen möglichen Schutz vor einem Blutkontakt dar.
Entstandene Wunden müssen sofort mit einem Wunddesinfektionsmittel desinfiziert und mit einem Pflasterverband verschlossen werden.
Ziel der Hygiene und sämtlicher Maßnahmen ist es, die Übertragung ansteckender Krankheiten von Mensch zu Mensch
zu verhindern. Eine mögliche Übertragung erfolgt vorwiegend über kontaminierte Flächen (Hautpartikel, Blut), Instrumente
sowie durch Körperkontakt. Als ansteckende Krankheiten kommen für den Bereich der Fußpflege verursachte
Infektionskrankheiten in Betracht. Dabei handelt es sich vor allem um Dermatophyten, um Papillomvieren (Warzen),
residente oder transiente Hautkeime (Eitererreger), sowie um im blut vorkommende Erreger (Hepatitis, HIV). Am häufigsten
erfolgt eine Infektion durch Keime aus der körpereigenen Flora.
Als selbständige Beraterin für die Firma Forever Living Products und
mobile Fußpflegerin stehe ich
Ihnen für Fragen
gerne zur Verfügung. Hier noch einmal meine Rufnummer, Tel. 02236-872445 oder Mobil: 0152-087 400 43. Sie können
mich wirklich zu jeder Zeit anrufen, gerne auch am Wochenende oder an Feiertagen so wie spät am Abend, ich helfe Ihnen gerne weiter.
Mit freundlichem Gruß
Ute Hoß
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