Hallo, mein Name ist Ute Hoß und ich bin auch selbständige Fußpflegerin. Für einen Termin der mobilen Fußpflege Köln Bonn rufen Sie mich an unter Tel. 02236-872445 Impressum Kontakt-Aufnehmen Katalog downloaden Bestellhinweis Einkaufspreisliste downloaden Interessante Video Informationen ansehen
Mikroorganismen wie Bakterien und Viren, aber auch Pilze, dringen tagtäglich in großer Anzahl in unseren
Körper ein. Meist gelingt es dem Immunsystem, die unliebsamen Krankheitserreger wieder zu entfernen
bzw. auszuschalten, bevor sie Schaden anrichten können.
In der Medizin hat sich das DHS-System (Dermatophyten, Hefen und Schimmelpilze) zur Einteilung der Pilze,
die als Krankheitserreger in Frage kommen können, bewährt. Die von diesen Pilzen verursachten
Erkrankungen bezeichnet man als Mykosen.
Die pathogenen Pilze können entweder als Einzeller oder in Form vielzelliger Organismen vorkommen.
Die einzelne Pilzzelle ist etwa zehnmal so groß wie eine Bakterienzelle, aber dennoch mit bloßem Auge nicht sichtbar.
Aufbau und Vermehrung der Pilze
Der Aufbau der Pilze ist je nach Gruppe recht unterschiedlich. Sie besitzen eine äußerst stabile Zellwand, die
Chitin enthält. Chitin macht die Pilzzelle widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse wie Medikamente, aber auch Verdauungsenzyme.
Außerdem bilden Pilze Sporen, um sich zu vermehren. Diese Pilzsporen sind jedoch nicht so resistent wie Bakteriensporen.
Viele Pilze verfügen über Keratinasen (Enzyme, die die verhornte Oberhaut angreifen), die dem Pilz das Eindringen in
die Haut ermöglichen. Auf vorgeschädigter oder durch Feuchtigkeit aufgequollener Haut können diese Enzyme ihre
Wirkung noch besser entfalten. Durch Verletzungen oder Kratzen können Pilzzellen oder Pilzsporen auf verschiedene
Hautareale verteilt werden und sich so über die Körperoberfläche ausbreiten. Direkter Kontakt oder kontaminierte
Gegenstände können ebenso zur Übertragung von Pilzinfektionen beitragen. In jedem Fall stellt eine intakte Haut die beste Schutzbarriere dar.
Etwa jeder dritte Deutsche leidet an einer Haut- und/oder Nagelmykose des Fußes - oft ohne es zu wissen. Häufigste
Erreger sind Dermatophyten, aber auch Hefe- und Schimmelpilze spielen eine Rolle.
Fußpilz ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern ein ernstzunehmendes Krankheitsbild: Einerseits wegen der
Ausbreitungs- und Ansteckungsgefahr, andererseits wegen der Beschwerden, die eine Mykose bereiten kann. So berichten
viele Kunden über Juckreiz, Schmerzen, eine erschwerte Nagelpflege und Beschwerden beim Gehen. Und viele schämen
sich ihrer hässlich verfärbten, verdickten und hyperkeratotischen Nägel und fühlen sich deshalb im Privat- und Berufsleben eingeschränkt.
Fußmykosen können pathogenen Keimen wie Streptokokken eine Eintrittspforte bieten und so einem Erysipel den Weg ebnen.
Auf diesem Hintergrund ist es eigentlich unverständlich, dass heute immer noch sehr viele Mykosen verschleppt werden und
jahrelang unbehandelt bleiben! Da sich der Fußpfleger viel intensiver mit den Fußproblemen seiner Patienten auseinandersetzt
als z. B. der Hausarzt, kommt ihm bei der Erkennung und Behandlung von Fußpilzerkrankungen eine wichtige Rolle zu.
Pilze findet man überall. Die Benutzung öffentlicher Duschen in Schwimmbädern, Turnhallen, Fitnessstudios ect. gilt als
besonderer Risikofaktor. Aber auch die familiäre Disposition, Fußfehlste4llungen, Verletzungen und Diabetes melitus sind
Risikofaktoren für die Entstehung eine Fußmykose. Wer auf gute Fußhygiene (Erhaltung des Säureschutzmantels der Haut) und
geeignetes, nicht zu enges Schuhwerk achtet, kann vorbeugend etwas gegen Fußpilz tun.
Die Hauptaufgaben des Fußpflegers sind:
• Vorbeugung durch Beratung und Aufklärung über Fußhygiene wie z. B. Trockenföhnen der Haut zwischen den Zehen
• Bei Verdacht auf eine Mykose Weiterleitung an den Arzt
• Föhnen der Zwischenzehenräume, bzw. trocknen mit Druckluft
• Fachgerechte, hygienische Entfernung von mykotischer Haut und Nagelmaterial
• Betreuung und Motivation der Patienten, die sich oft einer langwierigen Therapie unterziehen müssen
Bei den Hautpilzerkrankungen unterscheidet man in der Praxis 4 Erscheinungsbilder:
• Die leichte Form äußert sich durch eine Schuppung der Haut mit leichter Rötung. Manchmal finden sich auch kleine Hauteinrisse. Der Patient gibt keine nennenswerten Beschwerden an.
• Bei der akut-entzündlichen Form findet man oberflächliche Hautschäden wie Bläschen, Erosionen und Schuppung. Lästig ist ein starker Juckreiz.
• Die chronisch-entzündliche Form ist gekennzeichnet durch eine starke Hyperkeratose der Haut mit Rötung und tiefen, schmerzhaften Hauteinrissen.
• Bei der mazerativen Form, die vor allem bei übermäßiger Schweißbildung auftritt, verquillt die Haut weißlich. Nässende Hauterosionen und Rhagaden können nach Ablösung dieser Schichten entstehen. Interdigitalmykosen sind am häufigsten anzutreffen, meist zwischen der 3. und 4. sowie zwischen der 4. und 5. Zehe.
Als selbständige Beraterin für die Firma Forever Living Products und
Fußpflegerin stehe ich Ihnen für Fragen gerne zur
Verfügung. Hier noch einmal meine Rufnummer, Tel. 02236-872445 oder Mobil: 0152-08740043. Sie können mich wirklich
zu jeder Zeit anrufen, gerne auch am Wochenende oder an Feiertagen so wie spät am Abend, ich helfe Ihnen gerne weiter.
Mit freundlichem Gruß
Ute Hoß
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