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Infektionskrankheiten sind keineswegs Erscheinungen der Neuzeit. Bakterien und Viren bedrohen den Menschen,
seit er auf der Erde ist. Pest, Pocken und Cholera haben immer wieder ganze Landstriche entvölkert – und die Ärzte
waren machtlos dagegen. Geändert hat sich das erst seit der Entdeckung von Antibiotika und Virustatika, Arzneimittel,
die in der Lage sind, Bakterien bzw. Viren im menschlichen Organismus abzutöten.
Eine bakterielle Infektion kann man heute dank der Entdeckung und Weiterentwicklung der Antibiotika in den
allermeisten Fällen gut behandeln. Sehr viel schwieriger ist es dagegen, Virusinfektionen in den Griff zu bekommen, denn
Viren können ihr äußeres Erscheinungsbild ständig ändern. Das macht es den Wissenschaftlern so schwer, wirksame
Gegenmittel, so genannte Virustatika, zu entwickeln.
Viren wurden erst spät entdeckt, denn sie sind so klein, dass sie unter einem normalen Lichtmikroskop nicht erkennbar sind.
Erst mit dem Elektromikroskop gelang es in den frühen dreißiger Jahren, diese Mikroorganismen sichtbar zu machen.
Mit einer durchschnittlichen Größe von 0,3 Mikrometern sind sie deutlich kleiner als Bakterien. Und sie sind viel einfacher
aufgebaut. Im Prinzip besteht ein Virus lediglich aus der Erbinformation, also einer Nukleinsäure, die von einem Eiweißmantel
eingehüllt ist. Viren sind zehn- bis hundertmal kleiner als Bakterien.
Viren sind Schmarotzer
Der bedeutendste Unterschied zwischen Viren und Bakterien ist, dass Viren keinen eigenen Stoffwechsel haben und
sich nicht selbst vermehren können. Sie brauchen deshalb immer eine Wirtszelle, um sich fortzupflanzen. Man spricht
deshalb auch vom „geborgten Leben der Viren“. Das Virus befällt einen Organismus mit einem einzigen Ziel: nämlich
sich fortzupflanzen. Die meisten Viren suchen sich für ihre Fortpflanzung, die auch Replikation genannt wird, bestimmte
Körperzellen aus. Mit dem Kapsid heften sie sich an geeignete stellen so genannte Rezeptoren, an der Zelloberfläche an
und schleusen ihr Erbmaterial in die Wirtszelle. Rezeptor und Kapsid müssen dabei zusammenpassen, andernfalls kann
das Virus die Zelle nicht infizieren. Das bedeutet letztlich, dass manche Organe von bestimmten Viren nicht infiziert werden können.
Als selbständige Beraterin für die Firma Forever Living Products und
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anrufen, gerne auch am Wochenende oder an Feiertagen so wie spät am Abend, ich helfe Ihnen gerne weiter.
Mit freundlichem Gruß
Ute Hoß
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